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LungauCard - Den Salzburger Lungau All-inclusive erlebenWandern mit den Seilbahnen im UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau

Echt.Sein.


Gepostet am 06. September 2017
Bildnachweis_SalzburgerLand Tourismus_Michael Groessinger

Besondere Urlaubserlebnisse im Salzburger Lungau aus den
Bereichen Kulinarik, Naturerlebnis, Alpine Gesundheit & Brauchtum

Im Salzburger Lungau scheinen die Uhren langsamer zu ticken. Die Gastfreundschaft wird hoch gehalten und man besinnt sich auf das Wahre und Gute im Leben. Vielleicht liegt es an der besonderen geografischen Lage südlich des Tauernmassivs, dass sich Traditionen hier halten konnten und die Menschen dennoch vor neuen Ideen sprudeln. Ob Kulinarik, Brauchtum oder altes Naturheilwissen: Die Lungauer und ihr Naheverhältnis zur Natur versprechen ganz besondere Urlaubserlebnisse. Der Salzburger Lungau ist seit 2012 UNESCO-Biosphärenpark – ein Qualitätsgütesiegel, das ähnlich hoch bewertet werden kann wie ein „Michelin Stern“ in der Gastronomie.

 

 

 

Kulinarische „slow food“-Besonderheit: Lungauer Tauernroggen

Die kulinarischen Köstlichkeiten des Salzburger Lungaus sind weit über seine Grenzen hinaus bekannt: Dazu zählen die Eachtling (Kartoffeln), der ausgezeichnete Ziegenkäse, die beliebten Eierschwammerl (Pfifferlinge), die Beeren, das Wildfleisch und die Spezialitäten vom Schaf. Auf eine besonders lange Tradition blickt der „Lungauer Tauernroggen“ zurück: Einst eines der wichtigsten Lebensmittel der Lungauer Bevölkerung musste er ab Anfang des 20. Jahrhunderts ertragreicheren Getreidesorten weichen. Inzwischen wird der widerstandsfähige Roggen wieder angebaut: als Erhaltungssorte vom Verein Lungauer Arche in bester Bio-Qualität und ausgezeichnet mit dem „slow food Presidio“.

Die Getreiderarität wird auch vor Ort weiterverarbeitet: Auf den Höfen wird das Korn noch in alter Manier von Hand gemahlen und zu Natursauerteigbrot oder Knäckebrot verarbeitet. So etwa am Trimmingerhof von Rosalie Hötzer in Sauerfeld bei Tamsweg oder auf dem Biohof Sauschneider von Familie Löcker in St. Margarethen. Wer nicht selbst mahlt, bringt das Getreide in die Ottingmühle in Tamsweg, die 1248 erstmals erwähnt wurde: Müllermeister Martin Gruber mahlt das Korn nach dem alten Verfahren der „Hochmüllerei“: Dieses besonders schonende Mahlverfahren umfasst bis zu dreißig Durchgänge und garantiert eine extrem hohe Mehlqualität. Diese wiederum schätzt auch Bio-Bäuerin Christina Bauer vom Bramlhof im Göriachtal. Die junge, zweifache Mutter ist aktueller Liebling der backenden Blogger-Szene: Ihr Blog „Backen mit Christina“ zählt zu den besten des Landes, ihre Backkurse sind auf Wochen und Monate im Voraus ausgebucht. Sie selbst sagt: „Meine Kurse sind eine gute Möglichkeit, die Teilnehmer auf die Produkte aus unserer Region aufmerksam zu machen und ihnen zu zeigen, wo sie diese Produkte auch kaufen können.“ Sowohl ihre Rezepte als auch ihre Backmischungen basieren auf heimischem Getreide von bester Qualität.

  • Knäckebrot, Ziegenkäse und weitere Lungauer Köstlichkeiten gibt’s am Freitagvormittag am Tamsweger Wochenmarkt und Freitagnachmittag am Bauernmarkt in St. Michael. Der Spezialitätenladen der Tamsweger Wochenmarktfahrer „kembs eina“ ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Hier zum Video "Echtes Brot"!


Hier zum Video "Lungauer Rahmkoch"!

 

Altes Naturheilwissen: Baumrarität „Lungauer Balsampappel“

Das Wissen um die Kraft und die Heilwirkung von Bäumen ging im Salzburger Lungau nicht verloren: Frauen wie Löckerwirtin Flora Löcker oder die Bäuerin vom Trimmingerhof Rosalie Hötzer verarbeiten Knospen, Blätter und Rinden nach alten Rezepturen zu Tinkturen, Einreibungen und Salben. Eine besondere Baumrarität ist die Balsampappel: Während ihr Bestand in Europa minimal ist, wächst sie im Salzburger Lungau fast an jedem Bauernhof. Hier gilt sie als „Hausbaum“, aus dessen duftenden Knospen Öl und daraus wiederum die „gute Haussalbe“ hergestellt wird. „Die Balsampappel ist fiebersenkend, harntreibend, abschwellend, hautpflegend und entzündungshemmend. Ich verwende sie bei Wunden und Narben genauso wie bei Fieberblasen und blauen Flecken, Verbrennungen, aber auch bei Rheuma und Gicht“, erzählt Flora Löcker, die zertifizierte TEH-Praktikerin ist (Traditionell Europäische Heilkunde). Als Wirtin und Köchin verarbeitet Flora Löcker die Blüten, Blätter und Beeren von Bäumen auch in der Küche: So etwa stellt sie köstlichen Holundersirup aus den Blüten her oder füllt die Blätter der Balsampappel mit feinem Kräutertopfen und Lungauer Speck.

Im Hotel Alm.Gut in St. Margarethen im Lungau hat man sich ganz den Vorzügen der Zirbe (Zirbelkiefer, Arve) verschrieben. Hier, am nördlichen Rand des größten, zusammenhängenden Zirbenwaldes Europas kommen Gäste in den Genuss von Massagen mit Zirbenstempel, von Zirben-Honig-Bädern oder einer Zirbensauna.

Auch die Pechsalbe ist ein uraltes Lungauer Hausmittel: Dafür wird das Harz von Nadelbäumen gesammelt und mit Öl und Bienenwachs weiterverarbeitet: Ein echtes Allheilmittel, das man für seine keimtötende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung schätzt. Und das ganz einfach selbst hergestellt werden kann.

 

Hier zum Video "Lungauer Zirbenkraft"!

 

Alles in schönstem Fluss: Naturjuwel „Longa“ im Weißpriachtal

Wenn Lungauerinnen und Lungauer von der Longa erzählen, geraten sie unweigerlich ins Schwärmen: Der türkis und opalblau schimmernde Fluss, der vom Wirpitschsee auf über 1.700 Meter Seehöhe durch das wildromantische Weißpriachtal fließt und bei Mariapfarr in die Taurach mündet, ist ein echtes Naturjuwel im UNESCO-Biosphärenpark Salzburger Lungau. Im Jahr 2015 wurde der Fluss im Rahmen einer großen medialen Kampagne zum schönsten Platz im SalzburgerLand und zum drittschönsten Platz Österreichs gewählt. Auf ihren 20 Kilometern verändert die Longa immer wieder ihr Gesicht, ihre Fließgeschwindigkeit und Bachverhältnisse: Als sprudelndes Gebirgsbächlein rauscht sie etwa an der wunderschön gelegenen Granglerhütte vorbei, die weitum bekannt für ihre hausgemachten Almspezialitäten ist. Ihre Wasserfälle sind echte Energieplätze zum Auftanken und Innehalten und ihre Mäander sogar Naturschutzgebiet, wo etwa der geschützte „Blauschillernde Feuerfalter‘ sein Zuhause hat. Schon die Kelten haben dem gewundenen Fluss den Namen ‚Lonkina“ gegeben, was so viel wie „die Gekrümmte“ bedeutet. Aus dem Lonkina wurde Longa und schlussendlich wohl die Bezeichnung Lungau. Die Longa bietet Einheimischen und Urlaubern vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wie Wandern, Baden und Fliegenfischen. Das 3-Stern-Hotel „Häuserl im Wald“ in Mariapfarr bietet seinen Gästen Yoga-Stunden am Longa-Ufer an.

 

Hier zum Video "Longa Forelle"!

 

Sonne, Mond und Sterne: Himmlisch schlafen und regenerieren

Der Salzburger Lungau weist einige klimatische und landschaftliche Eigenheiten auf, die den Sommerurlaub hier besonders reizvoll machen. So etwa zählt Mariapfarr mit über 300 Sonnentagen im Jahr zu den sonnenreichsten Orten Österreichs. Die hohen Berge – die Tauern im Norden und die Nockberge im Süden – schirmen Regen und Feuchtigkeit ab, wodurch das Klima eher trocken ist und der ‚italienischen Wetterlage‘ entspricht.

Eine weitere Besonderheit ist die Höhenlage des Salzburger Lungaus: Bis auf den Ort Ramingstein, der auf 970 Metern liegt, liegen die restlichen 14 Lungauer Gemeinden auf über 1.000 Meter Seehöhe. Das führt zu idealen Bedingungen für Allergiker, da die Belastung durch Hausstaubmilben und Pollen mit zunehmender Höhe abnimmt. Die Höhenlage vertieft die Atmung, ab 1.500 Metern Seehöhe stabilisiert sich der Blutdruck und die Schlafqualität nimmt zu. Das Lungauer Klima gilt nachweislich als heilsam und gesund.

Zudem bietet der Salzburger Lungau ideale Bedingungen für tiefen und regenerierenden Schlaf. Die Nächte sind aufgrund der Höhenlage relativ frisch. Hier werden durchschnittlich die tiefsten Morgentemperaturen gemessen und so schätzte man die Gebirgsregion schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts für die erholsame Sommerfrische. Ein weiterer Vorteil ist das geringe Streulicht in der Region: Wenn es hier dunkel wird, ist es tatsächlich so richtig finster. Den klaren Blick in den Sternenhimmel schätzen nicht nur Hobby-Astronomen. Die Kombination aus Dunkelheit, Ruhe und kühlen Nächten trägt zu körperlichem Wohlbefinden bei.

 

Hier zum Video "Digitale Auszeit"!

 

Überliefertes Brauchtum: „Walt Disney“ und das Große Preberschießen

Im Salzburger Lungau sind überlieferte Bräuche unverfälscht und authentisch erhalten geblieben: Absolut einzigartig sind die Prangstangen und die Samson-Prozessionen, die ihren Ursprung im 17. Jahrhundert haben. Auf eine lange Tradition kann auch das Große Preberschießen verweisen, das seit 1834 alljährlich Ende August stattfindet. Dann versammeln sich rund 170 bis 200 Schützen aus ganz Europa am Prebersee zum Wettkampf: Ihr Ziel ist es, die 120 Meter entfernte Wasserscheibe möglichst mittig zu treffen. Dabei zielen sie jedoch nicht direkt auf die Zielscheibe, sondern auf deren Spiegelbild im schwarzen Moorwasser. Mit etwas Talent und viel Glück taucht die Munition der Kleinkalibergewehre wenige Zentimeter ins Wasser ein und knallt als Querschläger ins Ziel. Dieses Wasserscheibenschießen gibt es – außer im Salzburger Lungau – nur noch am steirischen Schattensee, der Luftlinie nur drei Kilometer vom Prebersee entfernt ist und – der Legende nach – unterirdisch mit diesem verbunden sein soll. Im Sommer 1957 schickte sogar Walt Disney eine Delegation an den Prebersee, um das Geheimnis des spektakulären Brauchtums zu lüften. Das Unterfangen, den Prebersee in den USA zu rekonstruieren, misslang jedoch: Dabei ist das Geheimnis des Wasserscheibenschießens ein rationales physikalisches Gesetz, das auf das weiche, dunkle und sauerstoffarme Wasser zurückzuführen ist. Die moorigen Schwebeteilchen lenken die Geschosse ab, sodass diese nicht versinken, sondern abprallen und – mit viel Glück – die Zielscheibe am Ufer treffen. Erfolgsrezept gibt es dennoch keines. Oberschützenmeister der „Schützengesellschaft der Privilegierten Schießstätte Tamsweg-Prebersee“ Heimo Waibl hat vierzig Jahre am Großen Preberschießen teilnehmen müssen, bevor er es das erste Mal gewann. „Das Glück spielt immer mit“, betont er. „Und das Preberschießen wird zu sechzig Prozent von Außenseitern gewonnen.“ Vielleicht ist auch das ein Geheimnis für den riesengroßen Erfolg dieser Brauchtumsveranstaltung.

 

Hier zum Video "Preberschiessen"!

 

Hier zum Video "Hike & Fly"!

 

Salzburger Lungau | Urlaub, der erdet

 

Bildnachweis_SalzburgerLand Tourismus_Michael Groessinger
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Bildnachweis_Ferienregin Salzburger Lungau
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