Kirchen und Denkmäler

Spüre Ruhe und Kraft

Als Zeugnis der kulturellen Entwicklung weist der Salzburger Lungau in den einzelnen Ortschaften zahlreiche Kirchen und Denkmäler auf. 

Diese gelten oft auch als Kraftplätze, denn beim Entdecken dieser vielen Kirchen & Denkmäler verspürt man oft eine unglaubliche Energie und Kraft. 

"Besichtige unsere wunderschönen Kirchen & Denkmäler."

©Alberto di Nardi

Wallfahrtskirche St. Leonhard Tamsweg

Die heutige prunkvolle Pfarrkirche wurde im Barock erbaut, ihr Fundament ruht jedoch auf einem gotischen und einem romanischen Vorgängerbau. Spätestens 1421 begann der Aufstieg Tamswegs als Wallfahrtszentrum.

Eine wunderwirkende Leonhard Statue sorgte für die Errichtung einer Wallfahrtskirche. Der gotische Bau im Süden von Tamsweg verrät mit seiner kostbaren Ausstattung und seinen einzigartigen Glasfenstern seine einstige Ausstrahlung. Die Wallfahrt nach St. Leonhard zählte im späten Mittelalter zu den begehrtesten weit und breit.

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©Infostelle Mariapfarr

Pfarr- & Wallfahrtsbasilika Mariapfarr

Ursprünglich im romanischen Stil gebaut, erhielt die Kirche im 15. Jahrhundert ihre heutige Form.

Trotzdem können die Besucher heute noch die Fresken aus dem 13. & 14. Jahrhundert sowie das kunsthistorisch wertvolle Gnadenbild aus dem 15. Jahrhundert bewundern. Die Pfarrkirche wurde im August 2018 von Rom als Basilika anerkannt und ist neben der Basilika Maria Plain die einzige im SalzburgerLand. Sehenswert ist auch der Joseph Mohr Platz mit dem Stille Nacht Brunnen zu Ehren des Textdichters, der 1816 in Mariapfarr den Text des weltberühmten Weihnachtsliedes "Stille Nacht, Heilige Nacht" geschrieben hat.


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©TVB Salzburger Lungau Katschberg

Pfarrkirche St. Margarethen

Geschichtliches: Eine Urkunde des Salzburger Erzbischofs Eberhard II. aus dem Jahre 1231 liefert einen ersten schriftlichen Hinweis auf eine Kirche in St. Margarethen. In dieser Urkunde wird die Capella Sanctae Margarethae als Filialkirche von Mariapfarr erwähnt.

Dem Einfluss der Herren von Moosham dürfte es zu verdanken sein, dass Sankt Margarethen im Lungau im Jahr 1421 als eigene Pfarre erwähnt wurde. 1586 wurde die Pfarrkirche umgebaut. Das Langhaus wurde mit einem Netzrippengewölbe versehen und der Chor neu errichtet. So präsentiert sich die Kirche seither mit einem spätgotischen Innenraum. Die Einrichtung wurde im 18. und 19. Jahrhundert vervollständigt.

Die Kirche ist täglich geöffnet, Führungen sind auf Anfrage möglich, Anmeldungen in der Infostelle St. Margarethen T+43 (0)6476 812

©Fuchs Doris

Römersteine St. Margarethen

Diese Steine sind die einzigen an der Tauernstraße,
die sich noch am alten Aufstellungsort befinden.

Die drei römischen Meilensteine bezeichneten die 27. Meile an der im Jahr 201
nach Christus erbauten Römerstraße durch den Leissnitzgraben
nach Teurnia (St. Peter in Holz).

©Infostelle St. Margarethen

Alte Mühle „Trattnermühle“ St. Margarethen

Die Gemeinschaftsmühle von 3 Bauernhöfen lag bis zu einem Unwetter, das den Lauf des Baches veränderte, direkt am Karlsberggraben. Das Gebäude ist in zwei Räume unterteilt. An der Giebelseite gelangt man über eine schlichte Holztreppe zur Eingangstür und durch diese in das „Gmach“, den Wohnraum. 

An diesen Raum ist die eigentliche Mühle angeschlossen. Mühlkasten und Mühlbeutel sind noch erhalten. Das Mühlrad befindet sich an der zweiten Giebelseite. Die Mühle wurde über ein oberschlächtiges Wasserrad angetrieben, mit dem die Wasserkraft optimal ausgenutzt werden konnte. Das Alter der Hausmühle wird auf dreihundert Jahre geschätzt.

Führungen nach Vereinbarung; Infostelle St. Margarethen T + 43 (0)6476 812

©Infostelle Mauterndorf

Pfarrkirche St. Bartholomäus Mauterndorf

Diese imposante Kirche steht im historischen Ortszentrum und weist neben romanischen,
auch noch frühgotische und barocke Elemente auf.

Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Hochaltarbild
“Die Marter des Heiligen Bartholomäus” aus dem Jahre 1668 von J. Fr. Pireth.

©Biosphärenpark Salzburger Lungau

Suppankapelle Mariapfarr

Als 1872 die barocken Seitenaltäre von 1670 und 1710 aus der Pfarrkirche Mariapfarr entfernt wurden, haben die damaligen Besitzer vom Suppan, Josef Löcker und Anna geb. Schitter Teile davon erworben und so vor der Vernichtung gerettet. Sie erbauten hierfür eine Kapelle.

1919 ließen Melchior Schitter und Rosina geb. Schreilechner eine Renovierung vornehmen. 1966 wurde auf Anregung des Bundesdenkmalamtes von Josef Prodinger und Christine geb. Schitter anstatt der baufällig gewordenen alten Kapelle diese neu erbaut und die alte Einrichtung gründlich renoviert und ergänzt.

©Infostelle Mariapfarr

St. Laurentius Kirche Althofen

Ihr wahres Alter sieht man der kleinen Filialkirche zum hl. Laurentius in Althofen nicht an. Archäologische Bodengrabungen haben eindeutige Baureste mehrerer Vorläuferkirchen zutage gefördert. Jedenfalls spricht auch das Vorhandensein des alten Bestattungsrechtes für das hohe Alter der St. Laurentius Kirche.

1744 ließ Pfarrer Anton Buecher die gotische Kirche abreißen und durch den Hofbaumeister Johann Kleber einen barocken Zentralbau errichten. Der nach außen schmucklose Bau erhebt sich auf einen kleeblattförmigem Grundriss, den ein Dachreiter mit Laternen bekrönt. Bei der letzten Restaurierung, im Jahr 1983, überzeugt das vorbildliche und instandgesetzte Innere durch seinen Gesamteindruck. Die originale Oberfläche zeigt noch heute die reizvollen Ensemble der drei Altäre.

©Ferienregion Salzburger Lungau

Kirche St. Wolfgang Mauterndorf

Diese kleine Kirche aus dem Jahre 1642 liegt
auf einer Anhöhe wenige Minuten vom Ortszentrum.

Der Kalvarienberg als auch die Kreuzigungsgruppe auf der Südseite der Fassade sind einen Besuch wert. Besonders erwähnenswert ist der Ausblick von der Kirche St. Wolfgang in das Lungauer Becken und die umgebende Bergwelt.

©TVB Salzburger Lungau Katschberg

Pfarrkirche St. Michael

Im 9./10. Jahrhundert dürfte in St. Michael an der Stelle einer vorchristlichen Kulturstätte die erste Kirche errichtet worden sein. Nach deren Verfall um 1100 wurde die neue Michaelskirche 1147 erbaut und erstmals urkundlich erwähnt.

Um 1500 wurde die Pfarrkirche um das Langhaus erweitert und 1513 zusammen mit der Filialkirche St. Martin neuerlich geweiht. Der bei der Kirche bestehenden achteckigen Karner - die Wolfgangskapelle - stammen wahrscheinlich schon aus dem 14. Jahrhundert.

Führungen nach Vereinbarung; Pfarrhof St. Michael T +43 (0) 6477 8229

 

©TVB Salzburger Lungau Katschberg

Filial- und Wallfahrtskirche St. Ägidius

Die "Egidikirche" liegt westlich des Marktes oberhalb des Ortsteils Dasl
am südlichen Hangfuß des Speierecks. Sie wird im
13. Jahrhundert erstmals erwähnt.


Die einfache, um 1650 erweiterte Kirche ist im Kern romanisch und hängt mit der
Ruine Burgstall (oberhalb der Kirche) zusammen. Zur Kirche zählt auch eine
barocke Kalvarienbergkapelle mit Kreuzigungsgruppe, erbaut 1700.

 

©TVB Salzburger Lungau Katschberg

Augustinkapelle mit Augenbründl St. Michael

An die vielen Geschichten und Sagen rund um die Augustinkapelle in St. Martin (St. Michael) erinnert heute noch die Motivtafel aus dem 18. Jahrhundert. Dieses kleine Kirchlein, das auf einem Hüglein im Wald steht, bestand der Sage nach bereits 283 n. Christus, damals war es allerdings noch ein reiner Holzbau.

Betreut wird das kleine Denkmal von der Bachbäuerin aus St. Martin, so musste die Kapelle bspw. 1983  nach einem Blitzschlag neu aufgebaut werden. Neben der Kapelle, welche sich auf einem schon bei der Errichtung ausgesuchten Kraftort mit positiver geomantische Global-, Diagonal- und Wasserkreuzungszone befindet, entspringt eine rechtsdrehende Quelle. Dieses Wasser, im Volksmund auch Augenstil-Wasser genannt, hat durch seine rechts-drehende Eigenschaft die Wirkung wie das Wasser von Lourdes. Es ist zeitlich unbegrenzt haltbar und die Menschen pilgern dorthin, um ihr Augenleiden zu lindern.

Hl. Zirbenfamilie

Die heilige Familie in der Zirbe Thomatal

Eine natürlich, zusammengewachsene Dreier-Baumgruppe inspirierte
den Bildhauer Ernst Adelsberger aus Niederösterreich,
daraus die Heilige Familie zu schaffen.

Im Juli 1999 begann er mit den Schnitzarbeiten und im darauffolgenden Jahr
schuf er in gleicher Weise die Heilige Barbara und den Heiligen Leonhard.
Im Jahr 2001 wurde um die Heilige Familie vom Besitzer noch eine Kapelle
gebaut. Die Heilige Familie in der Zirbe liegt direkt an der Bundschuher
Landesstraße und ist ausgeschildert.

Troadkasten im Salzburger Lungau

Troadkasten - im gesamten Salzburger Lungau

Zu jedem Bauernhof gehörte früher der Getreidekasten (Troadkasten). Ursprünglich ein Blockbau, wurde er mit kunstvollen Schwalbenschwanz-Verzinkungen gezimmert.

Seit dem 16 Jhdt. wird er feuerfest gemauert und mit Fresken verziert.
Anzutreffen sind die Troadkasten in allen Lungauer Orten.

Burgen & Schlösser im Salzburger Lungau

Mehr dazu findest du hier!